Puls Plus - Die Gewinner 2025
Vom Volleyball über den Marathon zur Langdistanz: Triathlet des TV Gronau überzeugt bei der Challenge Roth
Sportlicher Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen, kennzeichnen die Entwicklung eines 45-jährigen Triathleten des TV Gronau. Für seine besonderen Leistungen im Triathlonsport wird er im Rahmen der Veranstaltung „Puls Plus“ geehrt.
Der in Epe lebende Ausdauersportler fand nach einer schweren Verletzung einen neuen sportlichen Weg. Da Volleyball nicht mehr möglich war, begann er zunächst mit dem Laufsport und steigerte sich kontinuierlich bis zum Marathon. Einen besonderen Meilenstein setzte dabei die erfolgreiche Teilnahme am Marathon in Enschede im Jahr 2019.
Parallel dazu intensivierte er seine Aktivitäten auf dem Mountainbike. Die Kombination aus Laufen und Radfahren legte schließlich den Grundstein für den Einstieg in den Triathlonsport. Über das Internet fand er 2017 den Kontakt zur Triathlon-Abteilung des TV Gronau. Zunächst galt es, die dritte Disziplin zu erlernen: das Schwimmen. Seitdem ist er fester Bestandteil der Triathlon-Abteilung und entwickelt sich sportlich stetig weiter.
Ab 2023 wagte er den Schritt auf die Mitteldistanz. Der bisherige Höhepunkt seiner Karriere folgte im Jahr 2025 mit der Teilnahme an der renommierten Challenge Roth. Erstmals stellte er sich der Langdistanz und setzte sich das Ziel, die Strecke in weniger als zwölf Stunden zu bewältigen. Mit einer beeindruckenden Zielzeit von 11:05 Stunden übertraf er seine eigenen Erwartungen deutlich.
Darüber hinaus startete er im selben Jahr bei der anspruchsvollen Mitteldistanz in Glücksburg. Das Schwimmen in der Ostsee, eine windanfällige und hügelige Radstrecke sowie eine fordernde Laufstrecke verlangten den Athleten alles ab.
Auch künftig bleibt der Triathlet ambitioniert. Mit Starts bei den Mittel- und Olympischen Distanzen in Steinfurt und Steinbeck sowie weiteren Wettkämpfen in Roth und Glücksburg hat er bereits neue sportliche Ziele im Blick.
Mit seiner außergewöhnlichen Entwicklung vom verletzungsbedingt umorientierten Volleyballspieler zum erfolgreichen Langdistanz-Triathleten ist er ein beeindruckendes Beispiel für Ausdauer, Willensstärke und lebenslange Begeisterung für den Sport.

Klaus Opitz – Laufen mit Leidenschaft bis ins hohe Alter
Wenn von beständiger sportlicher Aktivität und außergewöhnlicher Ausdauer die Rede ist, führt in Gronau kaum ein Weg an Klaus Opitz vorbei. Der Langstreckenläufer des TV Gronau steht seit Jahrzehnten regelmäßig bei Volks- und Straßenläufen an der Startlinie und beweist eindrucksvoll, dass sportliche Begeisterung keine Altersgrenze kennt.
Bereits 1983 bestritt Klaus Opitz seinen ersten Volkslauf in Heek. Der Weg zum Laufsport führte ihn über den Fußball bei der SG Gronau, wo seine besondere Ausdauer früh auffiel. Seitdem hat er unzählige Wettkämpfe absolviert und sich weit über die Region hinaus einen Namen als zuverlässiger und erfolgreicher Laufsportler gemacht.
Zu den besonderen Höhepunkten seiner langen Laufkarriere zählen internationale Etappenläufe. So nahm er während seiner Bundeswehrzeit am traditionsreichen Nijmegen-Marsch in den Niederlanden teil und legte dort an vier aufeinanderfolgenden Tagen jeweils 50 Kilometer zurück. Später folgten zahlreiche weitere Herausforderungen, darunter ein 20-Kilometer-Lauf in Bad Bentheim sowie mehrere Teilnahmen am Halbmarathon in Enschede. Dort erreichte er 2007 mit einer Zeit von 1:51:42 Stunden seine persönliche Bestleistung über die 21,1 Kilometer.
Beeindruckend ist jedoch vor allem seine Beständigkeit. Seit vielen Jahren schnürt Klaus Opitz nahezu täglich die Laufschuhe. Selbst mehrere Operationen konnten ihn nicht dauerhaft vom Sport abhalten. Mit großem Ehrgeiz arbeitete er sich immer wieder zurück und stellte sich weiterhin den Herausforderungen des Wettkampfsports.
Noch heute gehört Klaus Opitz bei vielen Läufen in der Region zum festen Teilnehmerfeld. Regelmäßig erreicht er Spitzenplatzierungen in seiner Altersklasse und zeigt dabei eine bemerkenswerte Leistungsfähigkeit. Ob beim Michaelislauf in Epe, beim Citylauf in Coesfeld oder beim Kirchlauf in Saerbeck – stets ist er mit Freude und sportlichem Ehrgeiz dabei.
Mit seiner lebenslangen Begeisterung für den Laufsport, seiner Disziplin und seiner Vorbildfunktion für jüngere Generationen verkörpert Klaus Opitz die Werte des Sports in besonderer Weise. Der Stadtsportverband Gronau würdigt mit der Ehrung einen Athleten, dessen Wettkampfkarriere auch nach mehr als vier Jahrzehnten noch längst nicht beendet ist.

Sven Manthey: Judotalent auf nationalem Spitzenniveau
Sven Manthey gehört zu den erfolgreichsten Nachwuchsjudoka der Region und hat sich durch herausragende Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene die Ehrung bei „Puls Plus“ verdient.
Der 18-Jährige betreibt seit mehr als elf Jahren mit großer Leidenschaft den Judosport. Seine kontinuierliche Entwicklung und sein außergewöhnliches Talent führten ihn bereits 2023 in den Landeskader. Seitdem gehört er regelmäßig zu den stärksten Athleten seiner Altersklasse.
Besonders erfolgreich verlief die Saison 2025. Bei den Westdeutschen Meisterschaften der U21 erkämpfte sich Sven Manthey die Silbermedaille und qualifizierte sich damit für die Deutschen Meisterschaften der U21. Darüber hinaus feierte er große Erfolge auf internationaler Bühne. Gleich drei renommierte Turniere konnte er für sich entscheiden: das Internationale Bundessichtungsturnier in Mannheim, die Dutch Open in Eindhoven sowie den Bayer-Cup in Leverkusen.
Auch im aktuellen Wettkampfjahr setzt Sven Manthey seine Erfolgsserie fort. Er qualifizierte sich sowohl in der Altersklasse U21 als auch im Seniorenbereich für die Deutschen Meisterschaften. Besonders bemerkenswert ist zudem die erfolgreiche Titelverteidigung bei den Dutch Open, einem international stark besetzten Turnier, bei dem sich Athleten aus verschiedenen Ländern messen.
Neben seinen eigenen sportlichen Erfolgen engagiert sich Sven Manthey bereits intensiv für die Nachwuchsarbeit in seinem Verein. Als Trainer gibt er sein Wissen und seine Erfahrungen an junge Judoka weiter und übernimmt Verantwortung für die Ausbildung der nächsten Generation. Bereits heute verfügt er über die Trainer-C-Lizenz und befindet sich aktuell in der Ausbildung zur Trainer-B-Lizenz im Leistungssport.
Mit seinen sportlichen Erfolgen, seinem Engagement als Nachwuchstrainer und seiner Vorbildfunktion innerhalb des Vereins verkörpert Sven Manthey in besonderer Weise die Werte des Sports. Die Ehrung bei „Puls Plus“ würdigt einen jungen Athleten, der sich nicht nur durch Spitzenleistungen auf der Matte auszeichnet, sondern auch durch seinen Einsatz für den Judosport in der Region.

Aslan Güleryüz läuft zur deutschen Spitze
Aslan Güleryüz gehört zu den herausragenden Nachwuchsleichtathleten Deutschlands. Mit einem Deutschen Meistertitel, mehreren Westfalenrekorden und Spitzenplatzierungen in den bundesweiten Bestenlisten hat sich der 16-Jährige eindrucksvoll in der nationalen Laufszene etabliert. Für seine außergewöhnlichen Leistungen wird er bei „Puls Plus“ geehrt.
Während der Corona-Zeit entdeckte Aslan Güleryüz seine Leidenschaft für die Leichtathletik. Seine ersten sportlichen Schritte machte er beim TV Westfalia Epe. Seit Januar 2025 trainiert er bei der LG Brillux Münster unter der Leitung von Trainer Jörg Riethues und setzte dort seine beeindruckende Entwicklung unmittelbar fort.
Bereits zu Beginn des Jahres sorgte Aslan für erste Ausrufezeichen. Bei den FLVW-Hallenmeisterschaften gewann er über 3.000 Meter in starken 9:13,62 Minuten den Westfalenmeistertitel. Im weiteren Saisonverlauf steigerte er sich kontinuierlich und stellte auf mehreren Strecken persönliche Bestleistungen auf.
Besonders bemerkenswert waren seine Erfolge im Sommer 2025. Bei seinem Debüt über 1.500 Meter Hindernis gewann er auf Anhieb die Westfalenmeisterschaft der Altersklasse M15. Mit seiner Zeit von 4:31,29 Minuten stellte er gleichzeitig einen neuen Westfalenrekord auf. Nur wenige Tage zuvor hatte er bereits über 3.000 Meter Geschichte geschrieben. In Grefrath lief er mit 8:45,81 Minuten einen neuen Westfalenrekord und verbesserte eine Bestmarke, die seit 1977 Bestand gehabt hatte, um gleich sieben Sekunden.
Der Höhepunkt seiner bisherigen Karriere folgte Anfang Juli bei den Deutschen Meisterschaften. Dort erfüllte sich Aslan seinen großen sportlichen Traum und wurde Deutscher Meister über 3.000 Meter. Einen Tag später verpasste er auf der 1.500-Meter-Hindernisstrecke als Vierter nur knapp eine weitere Medaille.
Seine außergewöhnlichen Leistungen spiegeln sich auch in den Bestenlisten wider. Im Jahr 2025 belegte Aslan in der Altersklasse M15 Rang eins der deutschen Bestenliste über 2.000 Meter und 3.000 Meter. Über die Hindernisstrecke erreichte er Platz zwei in Deutschland. Zudem führte er die westfälischen Bestenlisten über 800 Meter, 1.500 Meter Hindernis, 2.000 Meter, 3.000 Meter und im 5-Kilometer-Straßenlauf an.
Als Anerkennung seiner herausragenden Entwicklung wurde Aslan Güleryüz im Herbst 2025 für den Nachwuchs-Bundeskader nominiert. Damit gehört er zu den vielversprechendsten deutschen Nachwuchsläufern seines Jahrgangs.
Mit seinem Deutschen Meistertitel, seinen Rekordleistungen und seiner beeindruckenden Dominanz auf Landesebene hat sich Aslan Güleryüz einen festen Platz in der deutschen Nachwuchselite erarbeitet. Die Ehrung bei „Puls Plus“ würdigt einen jungen Athleten, der Gronau und die Region weit über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich repräsentiert und dessen sportliche Zukunft noch viele weitere Erfolge verspricht.

Lina Zurkuhl läuft der Konkurrenz davon
Mit gerade einmal zwölf Jahren gehört Lina Zurkuhl vom TV Westfalia Epe bereits zu den erfolgreichsten Nachwuchsleichtathletinnen Westfalens. Die ambitionierte Mittelstreckenläuferin wird bei „Puls Plus“ für ihre herausragenden sportlichen Leistungen geehrt.
Seit sechs Jahren ist Lina in der Leichtathletikabteilung des TV Westfalia Epe aktiv. Ihr sportlicher Schwerpunkt liegt auf den 800 Metern, einer Disziplin, die neben Schnelligkeit auch taktisches Geschick und große Ausdauer erfordert. Bereits seit einigen Jahren misst sie sich erfolgreich mit Athletinnen großer Leichtathletikvereine wie der LGO Dortmund oder Brillux Münster und behauptet sich dabei regelmäßig an der Spitze.
Besonders erfolgreich verliefen die Jahre 2025 und 2026. Bei den Westfalenmeisterschaften in Recklinghausen sicherte sich Lina im September 2025 den Titel über 800 Meter in der Altersklasse W12. Wenige Wochen später folgte bei den Westfalenmeisterschaften im Crosslauf in Oelde der nächste große Erfolg. Gemeinsam mit ihrer Mannschaft gewann sie den Titel in der Altersklasse WJU14 auf der Kurzstrecke. Zudem erreichte sie in der Einzelwertung der W12 über die 2.100 Meter lange Crosslaufstrecke einen hervorragenden zweiten Platz.
Dass diese Erfolge kein Zufall waren, bewies die talentierte Läuferin im Frühjahr 2026 eindrucksvoll. Bei den Westfalenmeisterschaften in Paderborn gewann sie erneut die Goldmedaille über 800 Meter, diesmal in der Altersklasse W13. Damit verteidigte sie ihre Spitzenposition in ihrer Altersklasse und bestätigte ihre kontinuierliche sportliche Entwicklung.
Die Erfolge von Lina Zurkuhl sind das Ergebnis von großem Trainingsfleiß, Ehrgeiz und einer bemerkenswerten Leidenschaft für den Laufsport. Trotz ihres jungen Alters hat sie sich bereits einen festen Platz in der westfälischen Leichtathletikszene erarbeitet und vertritt die Farben des TV Westfalia Epe mit großem Erfolg.
Mit ihren Westfalenmeistertiteln und weiteren Spitzenplatzierungen zählt Lina Zurkuhl zu den vielversprechendsten Nachwuchsathletinnen der Region. Die Ehrung bei „Puls Plus“ würdigt eine junge Sportlerin, die bereits heute zu den Besten ihres Jahrgangs gehört und deren sportlicher Weg noch viele Erfolge erwarten lässt.

Mia Böckmann zählt zu den größten Nachwuchshoffnungen des Schießsports
Mit beeindruckenden Erfolgen auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene hat sich Mia Böckmann vom Verein Vereinigte Sportschützen Epe e.V. im Jahr 2025 einen Namen im Nachwuchsschießsport gemacht. Für ihre hervorragenden Leistungen wird sie im Rahmen der Sportlerehrung „Puls Plus“ ausgezeichnet.
Ihre sportliche Laufbahn begann bereits im Jahr 2018. Im Alter von sechs Jahren entdeckte Mia Böckmann bei den „Red Dots“ ihre Begeisterung für den Schießsport. Seitdem entwickelt sie sich kontinuierlich weiter und gehört seit 2023 dem Kader an. Durch regelmäßiges Training und großen Einsatz konnte sie ihre Leistungen stetig steigern.
Besonders erfolgreich verlief für die junge Sportschützin die Wettkampfsaison 2025. Bei den Kreismeisterschaften gewann sie den Titel mit dem Luftgewehr sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung. Darüber hinaus erreichte sie den zweiten Platz in der Disziplin Luftgewehr Dreistellung und sicherte sich auch hier gemeinsam mit ihrem Team die Goldmedaille.
Auch auf Bezirksebene überzeugte Mia Böckmann mit starken Ergebnissen. Sie erreichte Rang drei in der Einzelwertung und gewann mit ihrer Mannschaft ebenfalls die Goldmedaille.
Den bisherigen Höhepunkt ihrer noch jungen Karriere erreichte die Nachwuchsathletin bei den Landesmeisterschaften. Dort sicherte sie sich im Einzelwettbewerb Luftgewehr einen hervorragenden dritten Platz. Gemeinsam mit ihren Mannschaftskolleginnen und -kollegen gewann sie zudem den Landesmeistertitel in den Mannschaftswertungen Luftgewehr und Luftgewehr Dreistellung.
Als Belohnung für ihre konstant starken Leistungen qualifizierte sich Mia Böckmann erstmals für die Deutschen Meisterschaften und durfte dort wertvolle Erfahrungen auf nationaler Ebene sammeln.
Mit ihrem Talent, ihrer Konzentrationsfähigkeit und ihrem großen Trainingsfleiß gehört Mia Böckmann zu den vielversprechendsten Nachwuchssportlerinnen des VSS Epe. Die Ehrung bei „Puls Plus“ würdigt eine junge Athletin, die bereits früh bemerkenswerte Erfolge erzielt hat und deren sportliche Entwicklung noch viele spannende Perspektiven verspricht.

Melia Kernebeck gehört zur nationalen Spitze im Nachwuchsschießsport
Mit zahlreichen Titeln auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene sowie mehreren Qualifikationen für hochrangige Wettbewerbe zählt Melia Kernebeck von den Vereinigten Sportschützen Epe e.V. zu den erfolgreichsten Nachwuchssportlerinnen ihres Vereins. Für ihre herausragenden Leistungen wird sie im Rahmen der Sportlerehrung „Puls Plus“ ausgezeichnet.
Den Einstieg in den Schießsport fand Melia Kernebeck bereits im Alter von zehn Jahren. Ihr Talent wurde früh sichtbar: Schon ein Jahr später erhielt sie eine Sondergenehmigung, um vorzeitig in der Schülerklasse starten zu dürfen. Damit begann eine sportliche Entwicklung, die sie innerhalb weniger Jahre bis an die Spitze ihres Landesverbandes führen sollte.
Ein erster großer Meilenstein folgte im Jahr 2022. Melia qualifizierte sich erstmals für die Deutschen Meisterschaften in München und wurde zugleich in den Kader aufgenommen. Damit erhielt sie die Möglichkeit, ihre sportliche Laufbahn auf einem noch höheren Niveau fortzusetzen.
Seit 2023 qualifizierte sich die Nachwuchsschützin zudem drei Jahre in Folge für den renommierten Shooty Cup, einen der bedeutendsten Nachwuchswettbewerbe im deutschen Schießsport. Diese Konstanz unterstreicht eindrucksvoll ihre Leistungsstärke und ihre kontinuierliche Weiterentwicklung.
Besonders erfolgreich verlief die Saison 2025. Bei den Bezirksmeisterschaften gewann Melia sowohl die Einzel- als auch die Mannschaftswertung. Auch bei den Kreismeisterschaften überzeugte sie mit Spitzenleistungen. Neben dem dritten Platz im Luftgewehr-Einzelwettbewerb sicherte sie sich mit ihrem Team den Titel. In der Disziplin Luftgewehr Dreistellung gewann sie sowohl die Einzel- als auch die Mannschaftswertung.
Den Höhepunkt des Jahres bildeten die Landesmeisterschaften. Dort errang Melia Kernebeck gleich mehrere Goldmedaillen. Sie wurde Landesmeisterin im Luftgewehr-Einzelwettbewerb und gewann zusätzlich den Mannschaftstitel. Ebenso erfolgreich verlief der Wettbewerb Luftgewehr Dreistellung, in dem sie sowohl den Landesmeistertitel im Einzel als auch gemeinsam mit ihrer Mannschaft die Goldmedaille gewann.
Mit ihrer Konzentrationsfähigkeit, ihrem Trainingsfleiß und ihren außergewöhnlichen sportlichen Erfolgen hat sich Melia Kernebeck einen festen Platz in der Nachwuchselite des Schießsports erarbeitet. Die Ehrung bei „Puls Plus“ würdigt eine junge Sportlerin, die ihren Verein weit über die Kreisgrenzen hinaus erfolgreich repräsentiert und deren sportlicher Weg noch viel Potenzial verspricht.

Hayriye Güleryüz gehört zu den besten Nachwuchsläuferinnen Deutschlands
Mit beeindruckenden Leistungen auf Mittel- und Langstrecken sowie der Berufung in den Westfalenkader hat sich Hayriye Güleryüz einen Platz unter den erfolgreichsten Nachwuchsleichtathletinnen ihrer Altersklasse erarbeitet. Für ihre sportlichen Erfolge wird sie bei der Veranstaltung „Puls Plus“ geehrt.
Zur Leichtathletik fand Hayriye während der Corona-Zeit. Ihre sportliche Laufbahn begann beim TV Westfalia Epe unter der Leitung von Trainer Rainer Wittland. Dort entwickelte sie ihr Talent im Ausdauerbereich und legte den Grundstein für ihre späteren Erfolge. Seit 2026 startet sie für die LG Brillux Münster und wird dort von Trainer Jörg Riethues betreut, um ihre sportliche Entwicklung gemeinsam mit ihren Geschwistern auf höchstem Niveau fortzuführen.
Das Jahr 2025 markierte einen wichtigen Meilenstein in ihrer Karriere. Aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen wurde Hayriye im September in das FLVW-Goldgas-Talentteam und damit in den Westfalenkader aufgenommen. Ausschlaggebend dafür waren ihre herausragenden Platzierungen in den Bestenlisten.
Besonders bemerkenswert ist ihre Leistung über 3.000 Meter. Mit einer Zeit von 10:56,03 Minuten belegte sie Rang zwei der westfälischen Bestenliste in der Altersklasse W14 und erreichte gleichzeitig Platz acht in der deutschen Bestenliste. Auch über 2.000 Meter gehörte sie mit Platz drei in Westfalen zu den besten Nachwuchsläuferinnen ihres Jahrgangs.
Darüber hinaus überzeugte Hayriye auf der Straße über fünf Kilometer. Mit einer Zeit von 19:26 Minuten erreichte sie Rang drei in der westfälischen Bestenliste und Platz zwölf auf Bundesebene. Ihre Vielseitigkeit und Ausdauerstärke machen sie zu einer außergewöhnlichen Athletin, die sowohl auf der Bahn als auch im Straßenlauf zu den Besten ihrer Altersklasse zählt.
Besonders eindrucksvoll: Mit ihrer Zeit über 3.000 Meter unterbot sie bereits als 14-Jährige die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften des Folgejahres deutlich und zeigte damit ihr großes Potenzial für die Zukunft.
Mit ihrer Leistungsbereitschaft, ihrem Trainingsfleiß und ihren herausragenden Platzierungen auf Landes- und Bundesebene repräsentiert Hayriye Güleryüz den Nachwuchsleistungssport in vorbildlicher Weise. Die Ehrung bei „Puls Plus“ würdigt eine junge Athletin, die bereits heute zur Spitze ihres Jahrgangs zählt und deren sportliche Entwicklung noch viele weitere Erfolge erwarten lässt.

Greta Hohensee: Von Fortuna Gronau bis zur U17-Europameisterin
Greta Hohensee zählt zu den größten Fußballtalenten, die der Gronauer Sport in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat. Mit ihren sportlichen Erfolgen auf Vereins- und Nationalmannschaftsebene hat sie sich die Ehrung bei „Puls Plus“ mehr als verdient.
Die am 18. Februar 2009 in Gronau geborene Offensivspielerin begann ihre Fußballlaufbahn bereits im Alter von fünf Jahren bei Fortuna Gronau. Dort zeigte sich früh ihr außergewöhnliches Talent. Mit großer Leidenschaft und Ehrgeiz entwickelte sie sich stetig weiter und machte schon in jungen Jahren auf sich aufmerksam.
Mit 13 Jahren folgte der nächste wichtige Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung: der Wechsel an das Sportinternat Kaiserau in Kamen. Dort erhielt sie optimale Bedingungen, um Schule und leistungsorientierten Fußball miteinander zu verbinden und ihr Können auf höchstem Niveau weiterzuentwickeln.
Im Alter von 15 Jahren wechselte Greta Hohensee von Fortuna Gronau zum FSV Gütersloh in die Regionalliga. Auch dort setzte sie ihre sportliche Entwicklung eindrucksvoll fort und empfahl sich für höhere Aufgaben. Im Jahr 2026 folgte schließlich der Wechsel zu Bayer 04 Leverkusen. Dort ist die talentierte Angreiferin zunächst für die U23-Mannschaft in der Regionalliga eingeplant, sammelt aber bereits Erfahrungen im Umfeld der Bundesligamannschaft. In den ersten drei Saisonspielen kam sie bereits zu zwei Einsätzen und erzielte dabei ihr erstes Tor.
Den bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere erlebte Greta Hohensee im Jahr 2026 mit der deutschen U17-Nationalmannschaft. Mit dem DFB-Team gewann sie die U17-Europameisterschaft in Nordirland und gehörte damit zu den besten Nachwuchsfußballerinnen Europas. Darüber hinaus besteht die Aussicht auf eine Teilnahme an der U17-Weltmeisterschaft im Oktober 2026 in Marokko – ein weiterer bedeutender Schritt auf ihrem sportlichen Weg.
Die Entwicklung von Greta Hohensee zeigt eindrucksvoll, wie Talent, harte Arbeit und die richtige Förderung zusammenwirken können. Von den ersten Schritten bei Fortuna Gronau bis hin zu internationalen Erfolgen im Trikot der Nationalmannschaft hat sie einen außergewöhnlichen Weg eingeschlagen.
Mit ihren Leistungen ist Greta Hohensee nicht nur eine hervorragende Botschafterin des Frauenfußballs, sondern auch ein Vorbild für viele junge Sportlerinnen in Gronau und der Region. Die Ehrung bei „Puls Plus“ würdigt eine Athletin, deren sportliche Karriere noch lange nicht ihren Höhepunkt erreicht haben dürfte.

Emilia Pauls: Auf dem Sprung in den Spitzenfußball
Emilia Martha Pauls gehört zu den vielversprechendsten Fußballtalenten aus Gronau und hat im Jahr 2025 mit beeindruckenden Leistungen auf Vereins- und Nationalmannschaftsebene auf sich aufmerksam gemacht. Für ihre sportlichen Erfolge wird sie bei „Puls Plus“ geehrt.
Die 17-jährige Fußballerin hat sich durch Talent, Ehrgeiz und kontinuierliche Entwicklung einen Platz im leistungsorientierten Nachwuchsfußball erarbeitet. Im Mai 2025 unterzeichnete sie ihren ersten Profivertrag bei Borussia Dortmund und schlug damit ein neues Kapitel ihrer sportlichen Laufbahn auf. Gleichzeitig besaß sie das Erstspielrecht für die Frauenmannschaft des BVB sowie das Zweitspielrecht bei der U17 von GW Nottuln in der Landesliga.
Dort übernahm Emilia nicht nur sportlich Verantwortung, sondern führte die Jungenmannschaft von GW Nottuln als Kapitänin durch die Saison. Gemeinsam gelang der Klassenerhalt in der Westfalenliga – ein beachtlicher Erfolg in einem anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld. Darüber hinaus gewann sie mit der Mannschaft den Kreispokal.
Auch bei Borussia Dortmund sammelte die offensive Spielerin wichtige Erfahrungen auf hohem Niveau. Sie gehörte zum Kader bei der Saisoneröffnung gegen Juventus Turin und war Teil der erfolgreichen BVB-Frauenmannschaft, die den DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach gewann. Zudem erhielt sie mehrere Einsätze bei den Frauen des BVB und konnte wertvolle Erfahrungen im leistungsorientierten Frauenfußball sammeln.
Besonders bemerkenswert sind ihre Erfolge im Trikot der deutschen U17-Nationalmannschaft. Emilia absolvierte mehrere Länderspieleinsätze und wirkte in den Qualifikationsspielen zur Europameisterschaft gegen Irland, Frankreich und Belgien mit. Gemeinsam mit der Auswahl qualifizierte sie sich erfolgreich für die nächste Runde des Wettbewerbs und unterstrich damit ihre Bedeutung für den deutschen Nachwuchsfußball.
Mit ihrem Engagement, ihrer Vielseitigkeit und ihren Leistungen auf nationaler Ebene hat sich Emilia Pauls zu einer herausragenden Vertreterin des Gronauer Sports entwickelt. Die Ehrung bei „Puls Plus“ würdigt eine junge Fußballerin, die bereits jetzt auf einem außergewöhnlich hohen Niveau spielt und deren sportlicher Weg noch viele weitere Erfolge verspricht.

Goldene Generation der Vereinigten Sportschützen Epe
Die Nachwuchsmannschaft der Vereinigten Sportschützen Epe e.V. mit Melia Kernebeck, Mia Böckmann und Mona Wendland hat in der Saison 2025 eine beeindruckende Erfolgsserie hingelegt und sich damit die Ehrung bei „Puls Plus“ mehr als verdient.
Mit außergewöhnlicher Konstanz und großem Teamgeist dominierten die jungen Sportschützinnen die Wettbewerbe auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene. Zu den herausragenden Erfolgen zählen der Gewinn der Bezirksmeisterschaft mit dem Luftgewehr sowie die Titel bei den Kreismeisterschaften in der Disziplin Luftgewehr Dreistellung. Den Höhepunkt der Saison bildeten jedoch die Landesmeisterschaften, bei denen das Trio sowohl im Luftgewehr als auch im Luftgewehr-Dreistellungswettbewerb die Goldmedaille gewann und damit den Landesmeistertitel errang.
Die Mannschaft vereint drei junge Schützinnen, die sich durch Talent, Trainingsfleiß und kontinuierliche Entwicklung auszeichnen. Während Mia Böckmann und Melia Kernebeck bereits durch zahlreiche Einzelerfolge auf sich aufmerksam gemacht haben, trägt auch Mona Wendland entscheidend zum Erfolg der Mannschaft bei.
Mona begann ihre sportliche Laufbahn 2018 bei den „Red Dots“ und entwickelte sich seitdem stetig weiter. Aufgrund ihrer starken Leistungen wurde sie 2024 in den Perspektivkader aufgenommen und gehört seit 2025 fest dem Kader an. Bereits zum zweiten Mal in Folge qualifizierte sie sich für die Deutschen Meisterschaften. Darüber hinaus feierte sie beim Pokalschießen in Südkirchen mit dem ersten Platz einen weiteren bemerkenswerten Erfolg.
Die Erfolge der Mannschaft zeigen eindrucksvoll, wie erfolgreich die Nachwuchsarbeit der Vereinigten Sportschützen Epe ist. Durch konzentriertes Training, gegenseitige Unterstützung und großen Ehrgeiz haben sich die drei Athletinnen zu einem der stärksten Nachwuchsteams ihres Verbandes entwickelt.
Mit ihren Landesmeistertiteln und zahlreichen weiteren Erfolgen repräsentieren Melia Kernebeck, Mia Böckmann und Mona Wendland ihren Verein weit über die Grenzen des Kreises hinaus. Die Ehrung bei „Puls Plus“ würdigt eine Mannschaft, die zu den Aushängeschildern des Schießsports in Gronau und Epe zählt.

Tischtennis-Team des TV Westfalia Epe gelingt eindrucksvolle Aufholjagd
Die 1. Tischtennismannschaft des TV Westfalia Epe hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte sportliche Entwicklung hingelegt. Nach schwierigen Jahren mit mehreren Abstiegen gelang dem Team eine eindrucksvolle Rückkehr in höhere Spielklassen. Für diese außergewöhnliche Mannschaftsleistung wird die Mannschaft bei „Puls Plus“ geehrt.
Zum erfolgreichen Team gehören Patrick Brouwer, Marvin Schmidt, Markus Brinker, Dirk Jansen, Michael Merkler, Jannik Bendfeld und Alexander Wilke. Viele der Spieler sind seit Jahren eng mit dem Verein verbunden und prägen die Tischtennisabteilung nicht nur am Spieltisch, sondern auch organisatorisch und im Trainingsbetrieb.
Nach der Corona-Pandemie hatte die Mannschaft sportlich schwierige Zeiten zu bewältigen. Berufliche Veränderungen, Krankheiten und persönliche Umstände führten dazu, dass die zuvor erfolgreiche Mannschaft auseinanderfiel und mehrere Abstiege hinnehmen musste. Doch anstatt sich damit abzufinden, formierte sich das Team neu und arbeitete Schritt für Schritt an der Rückkehr zu alter Stärke.
Der Neustart zahlte sich aus: In der Saison 2024/2025 gelang der direkte Wiederaufstieg. Doch damit nicht genug. In der darauffolgenden Saison 2025/2026 setzte die Mannschaft ihren Erfolgsweg fort und sicherte sich als Aufsteiger sogar vorzeitig die Meisterschaft. Damit gelang der direkte Durchmarsch in die 1. Bezirksliga – ein Erfolg, der selbst im leistungsorientierten Tischtennissport keineswegs alltäglich ist.
Besonders bemerkenswert ist dabei die mannschaftliche Geschlossenheit. Mit Marvin Schmidt, Dirk Jansen, Michael Merkler und Jannik Bendfeld rückten gleich mehrere Spieler aus der zweiten Mannschaft auf und entwickelten sich zu wichtigen Leistungsträgern der Ersten. Die erfolgreiche Integration dieser Spieler verdeutlicht die hervorragende Vereinsarbeit und den starken Zusammenhalt innerhalb der Abteilung.
Neben den sportlichen Erfolgen engagieren sich zahlreiche Mannschaftsmitglieder auch in besonderem Maße für den Verein. Michael Merkler leitete über viele Jahre die Abteilung, bevor Patrick Brouwer diese Aufgabe übernahm. Gemeinsam mit Marvin Schmidt und Markus Brinker gehören sie zu den tragenden Kräften der Jugendarbeit und des Trainingsbetriebs.
Die zwei aufeinanderfolgenden Aufstiege und die vorzeitige Meisterschaft stehen beispielhaft für Einsatzbereitschaft, Teamgeist und Vereinsverbundenheit. Mit ihrer erfolgreichen Rückkehr in die 1. Bezirksliga hat die 1. Tischtennismannschaft des TV Westfalia Epe eindrucksvoll bewiesen, was durch Zusammenhalt und Engagement möglich ist. Die Ehrung bei „Puls Plus“ würdigt daher nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch eine bemerkenswerte Mannschaftsgeschichte.


